Themenwoche „Maskerade“: Liz Earle Brightening Treatment Mask [Review]

Ich habe drei Masken der Marke Liz Earle in konstanter Benutzung (wobei es nicht ganz der Wahrheit entspricht, da 2 davon vor kurzem ausgegangen sind) – und habe sie nie vorgestellt, was für ein Versehen. Als ich sie in einem Rutsch fotografiert habe, kam mir die Idee, eine dieser beliebten Themenwochen zu machen, die immer wieder durch Beauty-Blogs geistern. Gerade im Herbst und Winter lege ich persönlich mehr Wellness-Pausen ein und versuche mich ausgiebig um meine Gesichtshaut zu kümmern. Besonders gerne lasse ich Masken einwirken, während ich ein Bad nehme.

Und damit ihr ein bisschen Abwechslung in diesem Thema habt, habe ich mir eine Partnerin gefunden: Jules von Jules‘ Beautynotes! Morgen findet ihr bei ihr die nächste Maske 🙂

Den Anfang macht die Brightening Treatment Mask, die als der Ferrari unter den Masken gelten könnte, da sie zum einen nur eine kurze Einwirkzeit benötigt, zum anderen auch tatsächlich schnell wirkt.

*Beschreibung des Herstellers*
„Problem: dull, lacklustre skin.

Solution: our fast-acting mask instantly revitalises dull skin. It contains stimulating camphor oil and toning witch hazel to help give your skin a natural-looking radiance.

Use in the morning or whenever a quick fix is needed.“
Quelle: Liz Earle

*Mein Eindruck*
Die Maske kommt in einem „airless“ Pumpspender, den ich besonders gerne mag, da man damit das Produkt nahezu restlos rausbekommt. Die Dosierung ist verhältnismäßig einfach, ein Pumpstoss reicht mir für das Gesicht gut aus (ich konzentriere die Anwendung auf Stirn, Nase, Wangen):
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Die Konsistenz ist weder flüssig noch besonders fest, eher glatt cremig und leicht grau:
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Beim Auftragen nimmt man einen kräftigen, natürlichen Geruch wahr, den ich als relativ angenehm empfinde.

Laut Anleitung soll man die Maske zwischen 30 Sekunden und 2 Minuten einwirken lassen, und das ist wirklich völlig ausreichend. Während sie auf der Haut ist, fühlt sich das ein wenig erfrischend an, man könnte das auch ggf. als ganz leichtes Prickeln beschreiben, davon schreibt man bei Liz Earle auch in den Anwendungshinweisen. Es ist aber keinesfalls unangenehm oder gar brennend. Dennoch sollen sehr sensible Hauttypen auf diese Maske verzichten, wird auf der Webseite hinzugefügt. Ich habe keine sonderlich robuste Haut, die ist trocken und dünn finde ich – vertrage die Maske hervorragend.

Nach dem Abwaschen mit einem feuchten Baumwolltuch (welches zusätzlich noch leicht exfoliert) sehe ich ein deutliches Ergebnis! Die Haut wirkt gleichmäßiger und verfeinert. Mein Aha-Erlebnis hatte ich mit ihr vor geraumer Zeit, als ich nach einer kurzen (oder auch langen, wie man es eben nimmt) Nacht den Blick in den Spiegel kaum ertragen konnte. Ich trug die Maske auf und sah hinterher hell, frisch und definitiv besser aus, als hätte ich genug geschlafen.

Es ist kein Effekt, der dann wochenlang anhält, aber für eine Weile bekommt die Haut einen Kick und man sieht deutlich besser aus, finde ich.

Die Ergiebigkeit der Maske ist sehr gut, mit einem kleinen Kleks komme ich bei einer Anwendung gut hin. Dieser Spender hält sich bei mir schon ewig.

*Inhaltsstoffe*
Aqua (water), Aloe barbadensis (aloe vera) leaf juice >>Saft aus Alie Vera Blättern , Montmorillonite >> mineralischer Filmbildner (auch als Lavaerde bekannt), Hamamelis virginiana (witch hazel) water >> Hamameliswasser, PEG-20 stearate >> PEG-basierter Emulgator, Silt >> mineralischer Rubbelstoff, Prunus amygdalus dulcis (sweet almond) oil >> Mandelöl, Panthenol >> heilungsfördernder Wirkstoff, Cetearyl ethylhexanoate >> aus pflanzlichen Fettsäuren, Cetearyl alcohol >> Emulgator (NK), Cinnamomum camphora (camphor) oil >> Kampfer (Feststoff, kann pflanzlich und synthetisch sein, ist arzneilich wirksam), Parfum (fragrance) >> Duft (NK), Citronellol >> Duftstoff (NK), Hexyl cinnamal >> Duftstoff (ohne Bewertung), Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde >> Duftstoff (ohne Bewertung), Butylphenyl methylpropional >> Duftstoff (ohne Bewertung), Linalool >> Duftstoff (NK), Lactic acid >> hautstraffender Wirkstoff, Potassium sorbate >> Konservierungsmittel (NK), Phenoxyethanol >> Konservierungsmittel, Methylparaben, Butylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, Isobutylparaben, Sodium methylparaben, Sodium propylparaben >> Parabene als Konservierungsmittel
Quelle: Liz Earle, Codecheck

Codecheck bemängelt hier nichts und gibt allen bewerteten Stoffen grünes Licht, nicht bewertet sind die 3 Duftstoffe, die chemisch sind und als Allergene ohne Bedeutung gelten.

Der PEG-basierte Stoff ist hellgrün, also eingeschränkt empfehlenswert. Solche Stoffe können die Haut durchlässiger machen, was anderen Wirkstoffen eine gute Hilfe ist, tiefer in der Haut wirken zu konnen. Allerdings machen die weniger guten Stoffe vor diesem Tor natürlich nicht Halt. Insofern muss man immer schauen, was ein Produkt sonst noch enthält. In diesem Fall habe ich persönlich keine Bedenken.

So viele (teils chemische) Duftstoffe hätte man sich allerdings meiner Meinung nach sparen können.

*Fazit*
Meine Note: 1-.

Schon nach der ersten Anwendung war ich begeistert über den Frischekick, den meine Haut erhält. Sie wirkt einfach heller und gleichmäßiger, fast weichgezeichnet. Gerade wenn man müde und fahl aussieht, schafft sie eine gute Abhilfe!

Den Abzug gibt’s für den Haufen Duftstoffe, der unnötig ist und potenziell Reaktionen hervorrufen kann.

*Fakten*
Der Pumpspender enthält 50ml und kostet in der „Starter Kit“ Version (Maske plus Baumwolltuch) 18,50€. Möchte man kein Baumwolltuch dazu, ist der Preis 16,75€. Es gibt übrigens auch eine Tuben-Version (gleicher Preis bei gleicher Menge).

3 thoughts on “Themenwoche „Maskerade“: Liz Earle Brightening Treatment Mask [Review]

  1. Oh, was für eine schöne Maske 🙂 hört sich sehr gut an. Das kenne ich zu gut, gerade wenns ein wenig stressiger war, habe ich auch eine leicht fahle Haut. So eine Maske kann da Wunder wirken. Da bin ich schon auf die nächste Liz Earle Maske gespannt 🙂 Lg

  2. Dein Ergebnis damit klingt sehr gut; würde sagen, dass die Maske ihren Zweck und Versprechungen gut erfüllt.
    Duftstoffe finde ich ganz überwiegend auch unnötig, es ist, als ob die Hersteller denken würden, eine ordentlich Beduftung müsse einfach dazugehören…..^^
    Ich bin auch gespannt auf die beiden weiteren folgeden.
    LG

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